Samstag, 19. Juni 2010

8 Stiche, 3 neue Haarfarben und ein Besuch

Hallo an alle Blogleser!

Sorry das es so ewig gedauert hat bis wieder ein Update kommt, wir waren aber viel beschäftigt ;-)

Zum einen hat uns Jessi besucht. Am ersten WE stand dann die Geburtstagsparty des größten Clubs auf Bali an und wir haben kräftig gefeiert.

Eisskulptur auf heisser Party

Weiter ging es am Donnerstag danach mit der Geburtstagsparty unseres Mitbewohners Konni, der hier seinen 25ten Geburtstag feierte.

v.l.n.r: Clemens, Konni, Alice

Zum Geburtstag gabs für ihn ein Original-Deutschland Trikot das jedoch nix gegen den Original Borat-Menkini war den er uns auch dank genug Promille gerne vorführte und im Pool einweihte. Wie es sich für Geburtstage hier gehört wurden viele Leute eingeladen und damit die Getränkeversorgung gesichert war hatten wir diesmal vorgesorgt:

Kühlschrankersatz

Es gab Bali-Libre, Arak-Sprite und den neuesten Cocktail vom Barkeeper persönlich mit in Arak eingelegter Wassermelone. Als die Party ihren Höhepunkt erreichte wurde es Zeit für den Pool, auch für Stan der sich bis dahin hinter der Theke nützlich gemacht hatte. Moritz, Konni´s Bruder, wollte auch freiwillig Taxi spielen, was sich als schlechte Idee herausstellte. Durch unseren Kühlschrankersatz war der Boden nämlich verdammt glatt und es dauerte nur 1 Schritt bevor Stan von der Schulter mit dem Fuss in die Glaskiste fiel. Das Ergebnis war ein Schnitt am linken Zeh der stark geblutet hat. Nach langem Einreden auf den immernoch gut gelaunten Patienten ließ er sich überreden doch ins Krankenhaus zu fahren um die Wunde nähen zu lassen. Das Ergebnis gibts hier:

"das ist nur ne Schramme, n Pflaster reicht!"

Das Ergebnis waren 8 Stiche und ich sollte eine Woche später zum Fäden ziehen kommen. In dieser Woche habe ich mich natürlich aufgrund mangelnder Schmerzen nicht ein Stück geschont und das Ergebnis war eine schöne Infektion.... Ein Chirurg hat sich dem nun angenommen und ich hoffe mal das es bald gegessen ist und ich wieder ins Wasser gehen kann.

Aber nun zum wohl alles bestimmenden Thema der letzten Woche: Die Fussball WM! Was war das für ein spitzen Spiel gegen Australien! Wir haben unser eigenes rein-deutsches Public Viewing in einer Bar in Kuta veranstaltet und danach auf den Straßen gefeiert. Kurze Zwischeninfo: Bali ist das "Mallorca für Australier" aber es blieb alles friedlich. Passend zum ersten Spiel hatte ich dann auch 3 neue Haarfarben:

Schwarz-rot-goldene Leidenschaft

Leider war das zweite Spiel nicht von Erfolg gekrönt aber wir sind uns sicher das wir am Mittwoch Ghana wegputzen und uns auf dem Weg Richtung Finale nicht mehr aufhalten lassen.

Gute Laune dank deutscher Fussballmusik

Natürlich standen auch noch ein paar Ausflüge an wenn schon Besuch da ist und so besuchten wir Ubud, Kulturzentrum von Bali. Dort sagten wir erst den Affen im Monkey Forrest Hallo bevor wir unseren Weg durch Reisfelder vorsetzten.

Arbeitsplatz für 1032 Familien!

Auf dem Rückweg besuchten wir dann noch den botanischen Garten bei dem ich endlich wieder meine Fotografie-Leidenschaft ausleben konnte nach 5 Wochen ohne Cam.

Botanischer Garten Ubud

Weiter gings auf der Suche nach einem in Stein gehauenen Tempel. Wir fanden zwar einen Tempel allerdings zunächst nicht den gesuchten. Nichtsdestotrotz war er schön anzuschauen:

Lebende Fishmac´s

Nach aufregender Fahrt durch die Berge haben wir ihn aber dann doch gefunden: Pura XXX

8 Meter hoch und in einer Nacht durch den Fingernagel eines Riesen geschaffen

Ein weiterer Ausflug führte uns in den Bali Treetop Park, ein Kletterpark im Herzen von Bali,

Hang looose ;-)

Sowie zum Pura Danau XXX, einem typischen Postkartenmotiv von Bali.

Flower Power

Weiter ging es zu den Git-Git Wasserfällen für ein weiteres Fotoshooting bevor wir Lovina erreichten.

Git Git

Lovina liegt ganz im Norden von Bali und ist so ziemlich das Gegenteil von Kuta: seeeeeeehr ruhig. Hier lässt es sich gut entspannen.

Lovina Beach

Da aufgrund einer kleinen Durchfallerkrankung die Vulkanbesteigung leider abgesagt werden musste blieben wir eine Nacht länger und besuchten am nächsten tag noch Panas Banjar, natürliche heisse Quellen in denen man Baden kann.

Banjar Panas

So das wars erstmal wieder und ich hoffe das nächste Update lässt nicht zu lange auf sich warten und natürlich das Deutschland am Mittwoche gewinnt!

Ciao

Stan & Kai

Donnerstag, 3. Juni 2010

Teil 3 des Urlaubs

Hallo liebe Freunde der seichten Unterhaltung!


Wir haben unseren Papageien befragt und dabei sind interessante Dinge herausgekommen die wir euch nicht vorenthalten wollen:

Nachdem wir eine rauschende Party mit Kaptain Arak und seiner Crew gefeiert haben inkl. Fliegerlied und Nachtschnorchelgängen fuhren wir am nächsten Tag weiter. Auf unserer Suche nach dem schönsten Strand und dem besten Korallenriff ging es weiter von Rinca und Komodo an der Nordküste von Sumbawa entlang. Anscheinend waren wir noch etwas vernebelt vom schwarzgebrannten Arak vom vorabend denn wir sahen uns teilweise dreifach oder in der Luft schwebend. Aber schaut selber:

Rückwärssalto vom Bug

irgenwas lag in der Luft...

Wir legten dabei einen Stopp vor Satonda ein um die kleine Insel mit ihrem Süßwassersee in der Mitte zu begutachten. Dabei fanden wir Sebastian, die Krabbe aus Arielle. Ganz schön alt geworden der Kleine:

Wie ein Holländer: Haus immer dabei

Satonda Island, Blick auf unser Boot

Der zweite Abend wurde aufgrund von mangelnder Nachfrage nach Alkohol sehr ruhig und wir fanden einen frühen Schlaf während das Boot weiterfuhr. Allerdings versüßte uns dieser Sonnenuntergang das Abendessen:

Sun is shining...

Am Dritten Tag unserer Bootstour erreichten wir Mojo Island. Am Strand trafen wir auf einheimische und hatten schon Angst an Kannibalen geraten zu sein. Allerdings scheint deutsches Fleisch dort keine Delikatesse zu sein und somit konnten wir den Weg durch den Urwald zu einem tollen Wasserfall antreten. Leider gibt es davon keine Bilder da wir an Land schwimmen mussten, hier jedoch ein Foto vom "Eingang":

Mojo Island

Der Wasserfall spendierte uns das erste saubere Süßwasser das nicht aus einer Flasche kommt seit 3 Tagen. Wir genossen die Dusche und nutzen diese zur intensiven Reinigung den auf dem Boot gab es natürlich keine Hygeneeinrichtung ausser einem Plumpsklo mit Sicht auf die Meeresoberfläche.
Die Fahrt ging weiter und endete einen Tag später im Osten von Lombok. Hier wurde uns ein Fahrer organisiert der uns auf die Westseite bringen sollte. Wir verabschiedeten uns von unserem Koch Jamie Oliver und dem Rest der Crew und fuhren auf die Ostseite wo sich dann unsere Wege trennten. Während ein Teil zurück nach Bali fuhr entschieden sich Markus und wir zwei den Urlaub auf den Gili Islands ausklingen zu lassen. Diese 3 kleinen Inseln zwischen Lombok und Bali waren mal ein Backpackerparadies und bieten schönste Strände und tolle Korallenriffe zum tauchen und schnorcheln.

Gili Trawangan, Westseite

Ostküste mit Blick auf Lombok

Mittlerweile gibt es aber auch High-Class Hotels hier und die Gili Trawangan ist die Partyinsel schlechthin. Hatte ich schon erwähnt das es hier keine Polizei und keine Autos gibt? Ein Freifahrtschein für alle Drogenfreunde dafür sehr erholsam im Kontrast zum Verkehrschaos in Bali.



Die Partys finden immer am Montag/Mittwoch/Freitag statt und die ganze Insel ist ausser Rand und Band. Wir mischten uns unters Volk und feierten bis in die Morgenstunden.
Am nächsten Tag war eine Schorcheltour geplant und wir sprangen an 3 verschiedenen Stellen ins Wasser und konnten die leider etwas zerstörten Korallenriffe untersuchen.

.: Relax :.

Am Samstag traten wir dann die Heimreise Richtung Bali mit dem Speedboat (900 PS ) an. Gute 4 Stunden später waren wir wohlbehalten wieder in unserer geliebten Villa Rajawali angekommen, pünktlich um Abends (Nachts um 3) das Championsleague Finale zu gucken.

Das ist das Ende des Tripreports und wir melden uns wieder wenn es Neuigkeiten gibt. Ich verabschiede mich mit einem Foto das nach dem Urlaub geschossen wurde. Für einen Rasierapparat war in meinem Rucksack halt kein Platz mehr!

Robinson Crusoe?

Ciao

Stan & Kai

Samstag, 29. Mai 2010

Teil 2

Wer sich fragt warum unser Blogheader so komisch aussieht: Unser Haus war die letzten Tage Seuchengebiet. Erst erwischte es Stan mit einer Magenverstimmung, dann Kai und Daniel mit Parasiten und verdacht auf Dengue-Fieber, zum Schluß war auch Fabian etwas angeschlagen. Wir konnten die Feinde jedoch in die Flucht schlagen und alle sind auf dem Weg der Besserung. Aber nun zum Blogeintrag von Kai:


Sorry Leute, das Fieber hat die Arbeit etwas verlangsamt. Ich glaube aber genau das hat dem Ganzen den letzten Schliff gegeben.^^
In Labuan Bajo angekommen waren wir erst einmal nicht sonderlich beeindruckt über die touristische Hauptstadt Flores. Auf den ersten Blick eine Stadt die aus einer einzigen Straße besteht, die zudem noch mit Anbietern von Tauch- und Trekkingtours gepflastert ist. Auf den zweiten Blick stellte sich die Straße als außerordentlich vielfältig, die 7000 Einwohner als feierfreudige Bande und die Stadt als Schönste der Gesehenen auf Flores…

Der steile Anstieg vom Strand zu den Nahen Bergen verschafft den ansässigen Restaurants und Hotels ein wunderschönes Panorama, das nur durch eine Reihe ziemlich verranzter Hütten am Wasser getrübt wird.

Nachdem wir uns um die ganzen organisatorischen Angelegenheiten für die nächsten Tage gekümmert hatten, ging es nach einem kurzen Bar-Zwischenstopp früh ins Hotel. Das Panorama das wir bei der letzten Zigarette am Abend genossen, entschädigte nur wenig für das Zimmer, in dem wir die nach verbringen sollten. Stan durfte nach dem Lose ziehen auf der Latex-Matratze schlafen, die als drittes Bett ins Zimmer gestellt wurde, Markus und ich im „normalen“ Bett, das ohne den Gestank und eine 1cm dicke Matratze bestimmt eine gute Wahl gewesen wäre. Markus entschied sich dann doch lieber auf dem gefliessten Boden zu schlafen um dem Geruch der Matratze zu entgehen, ich nutzte meinen Schlafsack als erste Verteidigungslinie.
Die Nacht war dann auch wenig erholsam nachdem Markus mitten in der Nacht im Stehen aufwachte und uns erst mal weckte, weil er nicht wusste wo er war. Oder als wir von einem Muezzin geweckt wurden, der um 5 Uhr das Morgengebet einläutete, denn im Gegensatz zum Rest vom christlichen Flores ist Labuan Bajo größtenteils muslimisch.

Alles vergessen und halb so schlimm als wir endlich mit dem Boot auf dem Weg zum Manta-Point waren, dem ersten Divespot des folgenden Tages. Da dieser Tauchgang erst der fünfte in unserem Tauchlogbuch war und zudem noch ein Strömungstauschgang, hatten wir doch schon ein bisschen bammel vor dem Sprung ins dunkle Blau. Doch der Sprung wurde uns belohne. Was andere auf dem Boot als „Lebenstraum“ bezeichneten (einmal mit Manta-Rochen tauchen) erlebten wir beim 5. Tauchgang. 2,5m war der Größte der anmutigen Kolosse die so mühelos gegen die Strömung an uns vorbeischwommen, oder besser flogen, dass es einfach unbeschreiblich war.

In indonesischen Gewässern erreichen Manta eine Spannwiete von bis zu 6 Metern, nahe Afrika sogar bis 8 (!) Meter.

Aber als uns dann der Tauchguide das Zeichen zum Abtauchen gab (Daumen runter) und wir uns am Boden festklammerten um nicht von der Strömung weggetrieben zu werden, sahen wir sogar einen aus der Nähe. Und mit aus der Nähe meine ich 2 Meter vor uns! Er schwamm ganz langsam längs der Strömung und wurde nicht einen Zentimeter abgetrieben – keine Ahnung wie man das mit nur horizontalen Flossen hinbekommt.

Und als ob das noch nicht genug war, sahen wir sogar noch einen ganz selten Fisch. Während unser Guide (mit mehr als 1000 Tauchgängen) jubelt die Arme in die Luft warf und ihm das Glück in den Augen stand dachten wir nur „Ähh, Fisch, UND???“. Wir konnten seine Freude über DIESEN EINEN Fisch nicht ganz nachvollziehen. Wir erfreuten uns dann doch eher an den Haien die wir an diesem und nächsten Tauchspot sahen (Keine Angst, keiner länger als 1,5 Meter), die ER dann wahrscheinlich schon 1000 Mal gesehen hat.

Der zweite Tauchspot war dann ein ruhiges Korallenriff ohne Strömung an einer stark abfallenden Klippe. Doch, stille Wasser sind tief, denn das Riff zählt zu einer der schönsten Tauschspots der Welt. Die Schönheit, Arten- und Farbenvielfalt des Riffes zu beschreiben würde, wenn es überhaupt möglich wäre, die Kilobytegrenze dieses Blogs sprengen, somit belasse ich es bei „Krasse Kacke, wir haben Oktopusse bei der Paarung gesehen! Und die wechselten dabei dauernd ihre Farbe! Muss ihnen wohl echt Spaß gemacht haben…“

Erschöpft kamen wir mit einem kurzen Zwischenstopp in der Dunkelheit auf Kanawa Island an, wo wir unsere Gefährten wiedertrafen, die nicht mit zum Tauchen gekommen waren.

Die kleine, nur mit, wenn überhaupt, ein paar Touristen bewohnte Insel ohne Wasser und Strom war nämlich unser nächstes Reiseziel und Schlafplatz für zwei Nächte. Luxus hatte sie nicht zu bieten (ohne fliessend Wasser keine Dusche, ohne Kraftwerk kein Strom), dafür aber ein Korallenriff das einmal um die ganze Insel ging. Stan, Markus und ich brauchten 2,5 Stunden für die Umrundung mit dem Schnorchel.

Die Abende wurden standesgemäß an riesigen Lagerfeuern verbracht (ihr wisst ja wir ich zu Feuern stehe^^) und genügend Bier und Arak hatten wir von Labuan Bajo importiert. Muss ich mehr sagen?

Der Abschied war schwer, es mussten aber noch Vorbereitung für unsere viertägige Schiffsreise gemacht werden, da bot sich kein Aufschub, also zurück auf das Ding was man mit Liebe ein Floß mit Motor nennen konnte und zurück nach Labuan Bajo.

Nach einer schönen Feier mit Einheimischen und sogar ein paar Deutschen aus unserem Semester, die nur Stan standesgemäß bis zum Ende durchstehen konnte, sattelten wir am Sonntag unser Boot, das wir für uns 6 + 1 Schweizer („Ohh jaaa dess is ja alle janz scheee“) alleine hatten.

Logbuch der MS Titanic, Eintrag vom 16.05.2010
Haben mit 7 Mann, 6 Litern schwarzgebrannten Arak (nein, kein Scherz) und 5 Kisten Bier unser Boot bestiegen. Weder Boot noch Sicherheitsvorkehrungen waren hochsehtauglich, wir konnten also ablegen.
Haben Rinca angesteuert. Eine Insel neben der berühmten Insel Komodo die auch von Komodo-Waranen bevölkert war und haben deutsches Lied und Sittengut dorthin missioniert.
Ureinwohner?

Die Komodo-Warane waren unglaublich. Ein Waran kann bis zu 4 Meter lang werden und ernährt sich von 2 Tonnen schweren Wasserbüffeln. Es war wenig lustig als unser Führer einen Waran zur besseren Betrachtung zu uns trieb. Bedenkt, zwischen uns und dem Führer, dem einzigen mit einer Waffe, war der Waran! Ach, habe ich erwähnt das der einzige Schutz vor dem Waran, der auch Menschen angreift, EIN STOCK war den der Typ mit sich führte? Nein, kein mit Klingen besetzter Stock oder wenigstens eine vergiftete Spitze, nur ein Stock. Aber wenigstens hatte er eine Astgabel am Ende. Puh, da fühlten wir uns sicherer. Habe ich erwähnt dass EIN Biss reicht um danach an seinem giftigen Speichel langsam zu krepieren? ^^


Neben Komodo-Waranen und Wasserbüffeln wurde uns und unseren Gefährten zudem noch auf einem Berg ein wunderschöner Ausblick beschert, den wir lange in unserer Pause genossen.


Logbuchinträge der restlichen Reise sind verschollen gegangen. Werde die in den nächsten Tagen anhand von einem lallenden Papagaien rekonstruieren müssen. Habe hier nur noch stehen: „Letzter Tag; habe das Schiff sicher mit allen 7 Mann, einem halben Liter Arak und 4 Bier verlassen“. Könnte ein Anfang sein. Stelle weitere Nachforschungen an…

Montag, 24. Mai 2010

2 Wochen Backpacken, Boot fahren und relaxen

Hallooooo Deutschland!

Seit langem gibt´s jetzt endlich wieder ein Update inkl. vieler Bilder. Wir waren vom 12. bis zum 22. 05. im Urlaub. Der grobe Plan war in den Osten von Flores zu fliegen, uns durch den Dschungel nach Labuan Bajo vorzuschlagen und von da aus mit dem Boot nach Lombok zu fahren.

Samstag dann die Flugtickets geholt und Sonntagmorgen ging´s los mit Batavia Air. Das die auf der schwarzen Liste stehen brauch ich wohl nicht zu erwähnen ;-)

Das Rollfeld ist frei begehbar :-D

Nach 2 Stunden sind wir dann sicher in Maumere gelandet ( gut es ist ein Teil der Dachverkleidung bei der Landung runtergefallen :-D ) und zusammen mit Toni, einem weißhaarigem Rentner aus den USA auf Erlebnisreise, einen Fahrer + Auto nach Moni organisiert. Gonzales hat uns sicher dorthin gebracht und uns am Bintang Guesthouse abgesetzt. Dort fanden wir einen frühen Schlaf den es sollte morgens um 4 Uhr auf den Kelimutu gehen um den tollen Sonnenaufgang sowie die 3 verschiedenfarbigen Seen zu beobachten und zu fotografieren. Atemberaubender Anblick aber wir lassen wohl lieber Bilder sprechen:

Sunrise

Der dritte zugenebelte See (soll schwarz sein)Enjoy the silence
Wir standen da oben links auf der Spitze :-o

Nachdem wir hoch einen grossen Teil mit dem Auto gekommen sind haben wir uns für den Rückweg per pedes entschieden vorbei an einheimischen Dörfern, wilden Kühen die mit Falco jagen wollten bis zu einem schönen Wasserfall in dem man wunderbar baden konnte.

Super Abkühlung im Dschungel

Nach dem Frühstück ging es dann mit neuem Fahrer weiter nach Bajawa, einer kleinen Marktstatt im Süden von Flores. Dort kamen wir abends an und nach dem Check-in im Hotel sind wir noch gut Essen gegangen und haben die Weiterreise für die nächsten 2 Tage klargemacht. Am nächsten Morgen haben wir den Markt besucht der wirklich traditionell war. Hier ein paar Bilder:

Obst und Gemüse sowie...

...Ramsch aller Art

Mittags gings dann weiter nach Ruteng vorbei an einer unglaublichen Landschaft. Regenwald rechts und links, tiefe Schluchten und Flüsse, rauf und runter. Vor Ruteng gabs dann noch ein kleines Highlight: Unser Fahrer hatte uns versprochen an einer „Arak Processing“ halt zu machen (Arak = einheimischer Schnaps). Wir waren dann etwas überrascht das wir statt an einer grossen Firma in einem Garten anhielten. Dort befand sich im dann eine kleine Schwarzbrennerei die wirklich exzellenten Arak herstellte den wir auch probieren durften.

Mal gucken ob wir das in Deutschland nachbauen können ;-)

Ruteng war nur als Schlafstopp gedacht und wir fanden ein gemütliches Bett mit einer warmen Dusche (die erste warme seit Ankunft auf Flores) in einem Kloster. Ja ihr habt richtig gehört ;-) Wir mussten auch um 9 Uhr im Bettchen sein, dann wurde die Haustür geschlossen. Weiter ging´s dann am nächsten Morgen in Richtung Labuan Bajo. Auf der Strecke lag dann noch die Attraktion „Spider Web Rice Field“, eine Reisfeld das aussieht wie ein Spinnennetz. Hier mal ein Foto:



Teil 2 kommt in den nächsten Stunden/Tagen von Kai ( das man immmmmmer auf den warten muss Tztztztz….. :-P )

Ciaooooo